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Gaht’s-no!-Priis 2021

Die Nominierten 2021:

Geschichte 1:

Bewilligung für Zoll- und Postbrücke

– Tagesanzeiger, 08.01.2021

Seit Jahrzehnten stehen die Zoll- und Postbrücke neben dem Hauptbahnhof. Die beiden Brücken verfügen seit ihrem Bau über eine unbefristete Konzession. Der Kanton muss nun ein Bewilligungsverfahren einleiten, dies wegen eines neuen Bundesgerichtsurteil. Danach dürfen die Konzessionen nicht mehr unbefristet laufen. Die Pläne liegen dann einen Monat öffentlich auf. Während dieser Frist sind Einsprachen möglich. Im Härtefall könnte es durch Einsprachen dazu kommen, dass die Brücken abgerissen werden müssten. Die Konzession wollen sie neu auf die maximal mögliche Dauer, 40 Jahre, setzten. Danach beginnt es von vorne und ein Bewilligungsverfahren für die beiden Brücken muss erneut eingeleitet werden. Hier geht es zum Beitrag im Tagesanzeiger.


Geschichte 2:

Tablets für Vitrinenwerbung verboten

– NZZ, 12.11.2020

Claudio Beffa wechselte vor einem Jahr den Menukasten bei seinem Restaurant, dem Rheinfelder Bierhaus im Zürcher Niederdorf, aus. Neu stellte er in die Vitrine zwei Tablets, worauf Werbung und die Menukarte zu sehen ist. Darauf reagierte das Zürcher Amt für Städtebau mit einem eingeschriebenen Brief wegen unbewilligter Reklameanlage. Darin steht: «Im historischen Umfeld sind Reklameanlagen grundsätzlich zurückhaltend zu gestalten und haben sich der gebauten Umgebung unterzuordnen.» Für den Menukasten hat Claudio Beffa eine Bewilligung. Das Problem ist das Tablet. Denn die Menukasten müssen wegen des Stadtbildes «klassisch» sein und dies sei durch die Tablets nicht mehr gegeben. Hier geht es zum Beitrag in der NZZ.


Geschichte 3:

Musikverbot in Pfäffikon

– Tagesanzeiger, 29.06.2021

In einer neuen Polizeiverordnung sollte ein Musikverbot für die Gemeinde Pfäffikon ZH gelten. In der Verordnung wollte der Gemeinderat verankert, dass unter der Woche laute Musik nur noch bis 20 Uhr ertönen kann, am Samstag nur bis 18 Uhr und am Sonntag ganz verboten wird. Darauf mobilisierten Jugendliche, vor allem über Social Media, weitere Jugendliche und konnten so den Vorschlag des Gemeinderates ablehnen. Nun darf in den Sommermonaten bis 23 Uhr legal laute Musik ertönen, und sonst bis 22 Uhr. Hier geht es zum Beitrag im Tagesanzeiger.


Geschichte 4:

Neue Zugstelle wird gefordert

– Tagesanzeiger, 11.08.2021

Leere Züge fahren beim Pflegeheim Blumenau in Lipperschwendi ohne Halt vorbei. Nun fordert Gertrud Furrer, 90-jährige ehemalige Redaktionsleiterin des Schweizer Fernsehens, eine neue Zughaltestelle. Täglich fahren im Halbstundentakt zwei praktisch leere Züge beim Pflegeheim Blumenau vorbei. Eine Haltestelle vor dem Heim würde nicht nur den Bewohnern des Heims helfen, sondern auch den Besuchern und dem Personal. Rund 60 Personen sind beim Pflegeheim angestellt. Mit den Forderungen rennt Gertrud Furrer offene Türen ein. Seit den 80er-jahren wird die ÖV-Anbindung diskutiert. Paul Stopper, der neue Präsident der IG Tösstallinie, führt in einem Bericht den Grund für die leeren Züge auf zu weit auseinanderliegende Haltestellen. Im Grundsatz unterstützt der Gemeinderat in Bauma, Flavio Carraro, das Anliegen. Die Umsetzung sei jedoch kompliziert. Der reguläre Prozess für den nächsten grösseren Ausbauschritt des Eisenbahnnetzes sei bereits abgeschlossen. Der nächstmögliche Termin finde erst im Jahr 2045 statt. Hier geht es zum Beitrag im Tagesanzeiger.


Geschichte 5:

Innovativer Kindersitz international unterwegs, jedoch nicht in der Schweiz

– Tagesanzeiger, 20.07.2021

Andy Macaluso, Horgner Unternehmer, und sein Geschäftspartner Daniel Schläpfer entwickelten einen innovativen Kindersitz. Neben dem Schutz, welches der neue Kindersitz bietet, kann er nach Gebrauch in ein «Täschli» der Grösse einer Big-Mac-Schachtel verstaut werden. Durch Kontakte zur Axa-Winterthur, hatten sie die Möglichkeit einen Crashrest durchzuführen. Dabei erzielten sie zum Teil bessere Resultate als reguläre Sitzerhöhungen für Kinder. In den USA ist das Whizrider-System bereits zertifiziert und könnte nicht besser laufen. Jedoch harzt es an der Zulassung für den europäischen und den Schweizer Markt. Macaluso erklärt: «Das Kindersitzgeschäft wird von einer Handvoll Unternehmen dominiert. Zudem sind die Gesetzgebungen zum Teil veraltet und verlangen einen physischen Sitz». Hier geht es zum Beitrag im Tagesanzeiger.